Die oxforder Studentenzeitung Cherwell hat vor kurzem einen Artikel über psychische Probleme und Erkrankungen bei Studenten veröffentlicht. Am Beeindruckensten war hierin die Feststellung, dass ein Drittel aller Studenten in Oxford zugeben, psychische Probleme zu haben. Berücksichtigt man dann noch eine gewisse Dunkelziffer an Leuten, die ihre Probleme noch nicht einmal in einer Umfrage benennen (vielleicht, weil sie sich selbst nich eingestehen wollen, welche zu haben) und es sollte die Frage erlaubt sein, wieso bei einem Studium in Oxford die Hälfte aller Studenten krank werden.

Klar, ein Studium ist immer stressig (wenn man es irgendwie ernst nimmt): Geldprobleme, Beziehungsprobleme, Versagensängste, etc. haben viele Studenten an allen Universitäten dieser Welt. Jedoch hat es schon eine etwas andere Qualität, wenn 36% aller Studentinnen in Oxford angeben, eine Essstörung zu haben, während der Durchschnitt anderer britischer Universitäten gerade mal bei 2,5% liegt. (mehr …)

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