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	<title>Kommentare zu: Quo vadis, Deutschland? Studiengebühren und Bildungspolitik</title>
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	<description>...vom Leben und Lernen in der Welt</description>
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		<title>Von: volker v.</title>
		<link>http://bildungsfluechtling.wordpress.com/2007/02/20/quo-vadis-deutschland-studiengebuhren-und-bildungspolitik/#comment-1873</link>
		<dc:creator>volker v.</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Feb 2008 22:15:58 +0000</pubDate>
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		<description>hai
sehr informativer essay :-)
wenn man ungefähr abschätzen wollte, wie eine mgl. nachgelagerte studiengebühr aussehen müsste, so soll dieser artikel weiterhelfen:
http://spassgesellen.blogspot.com/2008/02/studium-rechnet-sich-nur-bei-jura-bwl.html
das leistungsfähigkeitsprinzip nach zb elterlichem einkommen (und vermögen! ohne sich armzurechnen) wäre andererseits auch volksverträglich :-)
es muss sich ein angehender studierender mehr denn je überlegen, mit welchem studiengang er seine auflaufenden - da verzinsten - studiengebühren/kredite abtragen kann: der zweck heiligt da die mittel...  was für eine emanzipation!! und wie sinnstiftend ;-&gt; im zweifel für moneten.
man muss es sich als gesellschaft leisten wollen. wie ist das nochmal in skandinavien? neiddebatten nach unten (florida-paule?)wie nach oben (dbank,etc)schüren nur das argusauge auf dass der nachbar bloß nicht zu viel vom kuchen abkriegt, statt die eigenen möglichkeiten zu sehen. so kommt es zu diesen frisörinnen-plattitüden, womit jene ihren kindern ein bein stellen. es ist zum heulen...
ich verstehe das bildungssystem als gratis-laden, in dem man sich bedienen kann, wie man kann - wenn man bestimmte regeln einhält. und die sind niemals monetär!!
man müsste das schul+büchergeld abschaffen. ebenso die kita+kindergartengebühren (wie unsere mutterkreuzträgerin von familienministerin samt dienern+hofstaat vorhat;-). dazu kämen gewisse zwänge, die doch eher ins erzieherische gingen: stichworte integration, sozialisation, partizipation. wer stark ist, braucht nur bedingt förderung - keine hemmnisse, aber schranken.
unsere europäischen nachbarn könnten vorbilder sein von anfang an, doch jeder strickt sein eigenes süppchen:-). das fängt bei pisa und der eu-bachelor-master-vereinheitlichung an, die - und das kenn ich persönlich - zumindest in italien, frankreich, schweden und deutschland nicht vergleichbar ausgeprägt wurde. was da auf bundesländerebene in der brd aneinander vorbeiläuft, vergessen wir hier mal kurz.
der geldmangel spez. im bildungssystem ist bewusst hervorgebracht worden. man hat die zahlen, man hätte die mgl., aber die lösung durch studiengebühren dient nur als &quot;peitsche&quot; um in der übernächsten erhebung wenigstens in der studiendauer international vergleichbar durchschnittlich dazustehen. das ist es. nicht mehr.
die &quot;sozialverträglichkeitsprüfung&quot; (wie bei vielen öffentlichen vorhaben;-) wird hierbei explizit nachrangig behandelt, weil in den privaten (finanz)sektor verschoben. das muss man als marktgegeben dann hinnehmen, da jene ja geldexperten sind und nicht abwählbar.
wir müssen es uns leisten wollen! noch weitere rückzüge des sozialstaates lassen ihn auf die monetär unverwertbaren reste eines nicht handlungsfähigen armenhauses verkommen.

dein beitrag ist gut. ich hoffe, meiner reicht heran.
v</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hai<br />
sehr informativer essay :-)<br />
wenn man ungefähr abschätzen wollte, wie eine mgl. nachgelagerte studiengebühr aussehen müsste, so soll dieser artikel weiterhelfen:<br />
<a href="http://spassgesellen.blogspot.com/2008/02/studium-rechnet-sich-nur-bei-jura-bwl.html" rel="nofollow">http://spassgesellen.blogspot.com/2008/02/studium-rechnet-sich-nur-bei-jura-bwl.html</a><br />
das leistungsfähigkeitsprinzip nach zb elterlichem einkommen (und vermögen! ohne sich armzurechnen) wäre andererseits auch volksverträglich :-)<br />
es muss sich ein angehender studierender mehr denn je überlegen, mit welchem studiengang er seine auflaufenden &#8211; da verzinsten &#8211; studiengebühren/kredite abtragen kann: der zweck heiligt da die mittel&#8230;  was für eine emanzipation!! und wie sinnstiftend ;-&gt; im zweifel für moneten.<br />
man muss es sich als gesellschaft leisten wollen. wie ist das nochmal in skandinavien? neiddebatten nach unten (florida-paule?)wie nach oben (dbank,etc)schüren nur das argusauge auf dass der nachbar bloß nicht zu viel vom kuchen abkriegt, statt die eigenen möglichkeiten zu sehen. so kommt es zu diesen frisörinnen-plattitüden, womit jene ihren kindern ein bein stellen. es ist zum heulen&#8230;<br />
ich verstehe das bildungssystem als gratis-laden, in dem man sich bedienen kann, wie man kann &#8211; wenn man bestimmte regeln einhält. und die sind niemals monetär!!<br />
man müsste das schul+büchergeld abschaffen. ebenso die kita+kindergartengebühren (wie unsere mutterkreuzträgerin von familienministerin samt dienern+hofstaat vorhat;-). dazu kämen gewisse zwänge, die doch eher ins erzieherische gingen: stichworte integration, sozialisation, partizipation. wer stark ist, braucht nur bedingt förderung &#8211; keine hemmnisse, aber schranken.<br />
unsere europäischen nachbarn könnten vorbilder sein von anfang an, doch jeder strickt sein eigenes süppchen:-). das fängt bei pisa und der eu-bachelor-master-vereinheitlichung an, die &#8211; und das kenn ich persönlich &#8211; zumindest in italien, frankreich, schweden und deutschland nicht vergleichbar ausgeprägt wurde. was da auf bundesländerebene in der brd aneinander vorbeiläuft, vergessen wir hier mal kurz.<br />
der geldmangel spez. im bildungssystem ist bewusst hervorgebracht worden. man hat die zahlen, man hätte die mgl., aber die lösung durch studiengebühren dient nur als &#8222;peitsche&#8220; um in der übernächsten erhebung wenigstens in der studiendauer international vergleichbar durchschnittlich dazustehen. das ist es. nicht mehr.<br />
die &#8222;sozialverträglichkeitsprüfung&#8220; (wie bei vielen öffentlichen vorhaben;-) wird hierbei explizit nachrangig behandelt, weil in den privaten (finanz)sektor verschoben. das muss man als marktgegeben dann hinnehmen, da jene ja geldexperten sind und nicht abwählbar.<br />
wir müssen es uns leisten wollen! noch weitere rückzüge des sozialstaates lassen ihn auf die monetär unverwertbaren reste eines nicht handlungsfähigen armenhauses verkommen.</p>
<p>dein beitrag ist gut. ich hoffe, meiner reicht heran.<br />
v</p>
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